Unser Konzept für die Zusammenarbeit mit der KITA

 

Kooperation zwischen der Senioreninsel und der Kindertagesstätte „Kinderlachen“

 

Die Nachfrage an Kindertagesstätten, die eine Kooperation mit einem Seniorenheim eingehen,  nahm in den letzten Jahren stetig zu, und einige Kindertagesstätten verzeichneten in den letzten Jahren sogar einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage. Die Beziehung Senioreneinrichtung und Kita kommt den Bedürfnissen älterer Menschen sehr entgegen: Kinder kennen zu lernen, Erfahrungen der Kinder mit der Kita untereinander auszutauschen, Kontakte mit anderen Kindern aufzubauen und in dieser Gruppe miteinander Neues zu erleben. Die Intergenerative Pädagogik mit Kindern und Senioren ist eine vortreffliche Form der Gruppenbildung: die durch gemeinsames Handeln von Senioren und Kindern neue Lernerfahrungen ermöglicht, die den Erfahrungsaustausch der Senioren untereinander in Gang bringt und vielleicht die Probleme des Seniorenalltages bearbeitet.

 

Aus der Sicht der Kita „Kinderlachen“ lernen die Kinder Senioren kennen, die eben ganz anders leben als wie die meisten Senioren nämlich in einem Pflegeheim. Sie sammeln so soziale Erfahrungen, erleben Freude beim gemeinsamen Spielen, basteln oder Feiern und machen neue Lernerfahrungen in den kreativen Beschäftigungseinheiten,

 

Die Arbeit von der Kindertagesstätte „Kinderlachen“ in unserem Pflegeheim ist das einzige kontinuierliche Lernangebot für Kinder, das den Kleinkindern erste Lernerfahrungen in einer fremden Umgebung und in einer fremden Gruppe ermöglicht. Eine Kooperation zwischen Kindergarten und Seniorenheim kann die Arbeit in beiden Einrichtungen bereichern und die pädagogischen Ziele unterstützen. Desweiteren versuchen wir mit dem Kindergarten folgende drei Formen zu erreichen: "Senioren tun etwas für Kinder", "beide Generationen tun etwas gemeinsam", "Kinder tun etwas für Senioren". Nach Möglichkeit achten wir darauf, dass Kinder und Senioren soweit wie möglich alle drei Formen erleben können, damit keine "Einbahnstraßen" entstehen, die wiederum nur ein sehr einseitiges Generationenbild vermitteln würden. So erleben die Kinder unsere Senioren als kompetent und fürsorglich. Neben diesen Formen, die durch direkte Begegnungen gekennzeichnet sind, gibt es jedoch auch Unterstützung von Kindern der Kita auf eher indirekte Weise: z.B. Unsere Senioren backen Kuchen oder machen Salate für Feste, die dann in der Kita zu Gunsten der Kindertageseinrichtung verkauft werden, oder basteln Bilder und andere Dinge.

 

Beide Generationen tun etwas gemeinsam. Wenn ich sage, beide Generationen - Kinder und Senioren tun etwas gemeinsam, dann meine ich damit die Aktivitäten in unseren Wohnbereichen, wo die Kinder durch das Personal angeleitet werden zum singen spielen, basteln und andere Aktivitäten. Sehr häufig wird gemeinsam gespielt, gekocht, gebacken, gemalt, Gymnastik gemacht oder gesungen. Kochen und Backen finden beide Generationen übrigens ganz besonders attraktiv. Aber es gibt auch eher punktuelle gemeinsame Aktivitäten, die in unser intergeneratives Gesamtkonzept mit eingebunden werden.

 


So wird z.B. an Weihnachten die Umgebung der Einrichtungen feierlich Geschmückt und die Kinder singen für die Senioren wunderschöne Weihnachtslieder. Kinder tun etwas für Senioren. Und so besorgen wir als Senioreneinrichtung den Kinder als Dankeschön für ihre Bemühungen und gemeinsam erlebten Stunden mit den Senioren, Spielzeug für die Einrichtung, Bastelmaterial Stifte und vieles andere mehr. Senioren tun etwas für Kinder.  

Heimleitung & Prokurist


Maik Lipinski